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Wenn’s mal nicht Skifahren sein soll...


Die Gleitfähigkeit von Schnee und Eis haben zu einer Vielzahl von Sportarten angeregt, die teils Wagemut verlangen, teils Anmut.

Eiskunstlauf: Bei dieser Sportart auf Schlittschuhen geht es in mehreren Disziplinen um eine mit Noten bis 6 bewertete künstlerisch-sportliche Darbietung, die meist in überdachten Hallen stattfindet.

Eisschnelllauf: Dieser Schlittschuhsport wird auf einer 400 m langen Eisbahn ausgetragen. Die Disziplinen reichen von 500 m bis 10 000 m ( für Männer), von 500 m bis 5000 m für Frauen.

Eishockey: Zwei Mannschaften zu je sechs Spielern. Ziel ist es, den Puck ins Tor des Gegners zu schlagen.

Eisstockschießen: Ist trotz jahrhundertealter Tradition eine moderne Sportart. Was einst als wildes Schießen in der Natur angefangen hat, strebt heute danach, in den Kreis der olympischen Disziplinen aufgenommen zu werden. Eine Mannschaft besteht aus vier Spielerinnen oder Spielern. Gezählt wird in "Stockpunkten". Wer gewinnen will, muss die Stöcke der gegnerischen Mannschaft verschieben oder wegschießen.

Eistauchen: Allein der Gedanke ans Eistauchen lässt so manchem das Blut in seinen Adern gefrieren. Nicht ohne Grund, denn das Tauchen unter dem Eis findet unter harten Bedingungen statt: Es ist kalt, der Weg zur Oberfläche durch eine gläserne undurchdringliche Wand verwehrt und manches Mal sind die Taucher umgeben von Dunkelheit.
Aber: Erfahrene, umsichtige Taucher, die es dennoch wagen, werden mit eiskalter Schönheit belohnt.

Eisklettern: Ist das Klettern an Eisformationen wie zum Beispiel gefrorenen Wasserfällen und Eiszapfen. Die Kletterer verwenden Steigeisen und Eispickel um im Eis zu klettern. Das Eisklettern ist eine Spezialdisziplin des alpinen Kletterns. Trainiert werden Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit sowie die psychische Belastbarkeit.


Eisgolfen: Fast alle auf den Sommergolfplätzen angewandten Golfregeln sowie die Etikette sind auch beim Eisgolf gültig. Lediglich einige Bestimmungen wurden geändert und den besonderen Bedingungen im Winter angepasst : Das Green, heißt beim Eisgolf White. Es wird sorgfältig präpariert und mit rotem Spray gekennzeichnet. Begrenzt werden die einzelnen Spielbahnen nicht durch hohes Gras, sondern durch Tiefschnee. Die einzelnen Löcher liegen hier meist dichter beieinander. Gespielt wird mit bunten Golfbällen.

Eissegeln: Ist Segeln in der kalten Jahreszeit. Ideal für alle, denen es nicht schnell genug gehen kann. Geschwindigkeiten bis zu 170 km/h sind keine Seltenheit.

Eispolo: Es braucht einen zugefrorenen See, Pferde und zwei Mannschaften, um auf dem Eis Polo zu spielen. Das berühmteste Winterlandschafts-Spektakel findet jedes Jahr in St. Moritz statt. 

Schneeschuhwandern: Querfeldein durchs kalte Weiß, abseits der Trampelpfade. Den Zauber einer verschneiten Winterlandschaft erleben und die Gedanken des Alltags still werden lassen. Meditation im Eis.

Langlaufen: Jungbrunnen gesucht? Gefunden. Bei fast keiner anderen Sportart werden Muskeln und Gelenke derart gestärkt und gleichzeitig geschont. Das Skiwandern ist die Quelle für Fitness und Topfigur!

Schlittenfahrten: Keine Sportart, sondern einfach nur romantisch. Ganz besondern bei Vollmond. Abrunden kann man die ganze Sache mit einem Einkehrschwung in eine gemütlichen Hütte auf eine heiße Schokolade oder einen Glühwein, falls das Herz nicht richtig wärmen sollte.

Rodeln: Ein Hügel, etwas Schnee, ein Schlitten. Es braucht nicht viel fürs Wintervergnügen.


by Barbara Rogovic