

Eine gute Ausrüstung ist zum Skifahren unverzichtbar.
Hier eine kleine Checkliste für Ihren Skiurlaub:
Bekleidung:
Moderne Sportbekleidung muss funktionell sein, um den Körper vor Witterungseinflüssen zu schützen. Sie soll helfen den Wärmehaushalt zu regulieren. Das bedeutet: sie muss atmungsaktiv sein und natürlich vor Wind und Wasser schützen.
Eine Mehrschichtbekleidung – der sogenannte Zwiebellook – ist günstiger als eine dicke Schicht. Auch bei Schönwetter sollte man einen Helm oder eine Skimütze, zumindest aber ein Stirnband, oder eine Kappe mitnehmen. Das mag für den ein oder anderen unglaubwürdig klingen, aber man kann sich auch eine Verkühlung des Gehirnmuskels zuziehen.
Dass die richtige Winterbekleidung nicht nur funktionell sondern auch ein optisches Highlight sein kann, zeigt die aktuelle Winterkollektion von Bogner.
Skihelm:
Gut sitzen muss er. Falls Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie den Verkäufer. Die routinierten Mitarbeiter in den Sportgeschäften sehen auf den ersten Blick, ob der Helm sitzt oder nicht. Schön aussehen kann er auch. Wahlweise mit Airbrush – bedeutet: ein Gerät zur Zerstäubung von Farbe mittels Druckluft. Durch Aufsprühen des fein dosierten Farbnebels können besonders makellose Oberflächen und weiche Farbverläufe hergestellt werden - oder Motiven aus Swarovski Kristallen für ein individuelles Design.
Welche Kriterien muss ein guter Helm erfüllen?
In erster Linie muss er robust sein, damit er die Schläge auf den Kopf dämpfen kann. Weiterhin muss der Helm gut passen. Wenn man sich darin nicht wohl fühlt, man Druckstellen bekommt oder der Helm wackelt, lässt man ihn und damit auch seinen Schutz zu Hause. Darum sollten Sie beim Kauf immer mehrere Modelle anprobieren, damit Sie ein Exemplar finden, dass Ihnen wirklich gut passt. Damit unter dem Helm kein Klima wie in einer Sauna entsteht, hat jeder Helm ein Belüftungssystem.
Festgehalten wird der Helm mit dem Kinnriemen. Beim Kauf sollten Sie diesen Riemen einmal fest schließen und den Helm mehrere Minuten tragen. Bewegen Sie den Kopf schnell hin und her. Der Helm sollte fest sitzen und am Kinn sollte keine Reibung entstehen. Mit einem Skihelm verringern sich die Kopfverletzungen nach einem Sturz um 85 Prozent. Das sollte Grund genug sein, nicht mehr oben ohne zu fahren.
Brille ist nicht gleich Skibrille
Weniger ist manchmal mehr. Puristische Ansichten sind in diesem Fall nicht gerne gesehen. Rund 30 % der Skifahrer/Snowboarder gehen "fehlsichtig" auf die Piste! Eine gute Sehleistung ist aber wichtig um Stürze und damit Unfälle vermeiden zu können. Daher immer Brille oder Kontaktlinsen auch unter der Skibrille tragen. Nur Brillen mit 100% UV-Filter verwenden. Auf das CE – Zeichen achten . Die Brille den Lichtverhältnissen anpassen: Zu dunkle Brillen können bei starker Bewölkung oder in der Dämmerung die Sehleistung beeinträchtigen. Für Skibrillen gilt: Bei ungünstigen, kontrastarmen Sichtverhältnissen - sprich Nebel oder diffuses Licht - sind gelbe Gläser empfehlenswert. Von blauen Gläsern ist unter diesen Bedingungen abzuraten.
Sonnenschutz
Die starke Sonneneinstrahlung im Gebirge ist nicht zu unterschätzen. Hinzu kommt die Reflexion des Schnees. Für alle, die es noch nicht wissen, oder es vergessen haben sollten: Der UV-Anteil des Lichtes nimmt mit der Höhe zu. Diese Witterungszustände erfordern einen speziellen Schutz beim Skifahren. UV-Licht enthält keine Wärmestrahlung, d.h. man soll sich nicht durch Wolken oder Nebel täuschen lassen. Bei Nebel wird die Reflexion sogar noch erhöht! Cremen Sie sich ausschließlich mit Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ein.
by Barbara Rogovic
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