

Aus und vorbei ist es zumindest auf der Wiesn und an dieser Stelle mit drallen Dirndl- Dekolltees. Jetzt wenden wir uns der High-Society und der High-Snowsciety zu. Prosecco satt Gerstensaft exquisites Glas statt Maßkrug, High-Heels statt Goiserer!
Golden Girl Paris räkelt sich ganz ohne High-Heels dafür ganz in Gold für Rich Prosecco.
Allemal ästhetisch, aber ob die kalte Jahreszeit ideal zum barfuß laufen ist? Und das womöglich in Ischgl? Naja, den Herren der Schöpfung wird bei diesem Anblick sicher heiß und vielleicht tröstet der Gedanke an die nackte Paris oder das eine oder andere Döschen Rich ein wenig, denn jetzt wird’s teuer meine Herren. Gerade rechtzeitig für die langen Winter-nächte entsinnt sich Piper-Heidsiek der alten Verführungsrituale, der Lüste, Lustbakeiten und Lustwandlungen barocker Opulenz.
Im Mittelpunkt stets eine Dame – und ihr Schuh...

Nichts erregt Frauen und auch Männer bekanntlich so sehr wie Schuhe. Erstere bekommen feuchte Augen vor Entzücken, Zweitere feuchte Hände und feuchte Augen beim Kreditkarten zücken. Vorausgesetzt der Schuh ist vom richtigen Designer.
Wie groß wird die Erregung da erst sein, wenn die Schuhe – was heißt Schuhe, anbetungswürdige Kultobjekte, prickelnde Stilettos, höchstherrschaftliche High-Heels - vom Meister der schwindelerregend hohen Absätze Christian Louboutin höchstpersönlich - einzig und allein dem Genuss, nicht dem Getragen werden, dienen?
Ganz „alte Schule“, Herr dient, Herrin genießt – Schampus und Schuh – davor, danach, dazwischen frei nach der alten Kavaliers -Weisheit:
„Fordern Genuss und Genus Mannes Fron
belebt güldner Stiletto-Rebensaft
Verführungskunst und Manneskraft,
der Herrin Lust des Herren Lohn.“
Und diese Lust sollte ihnen meine Herren doch allemal die 350,- Euro wert sein, oder?