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Gedanken zu ...

... Was uns so durch den Kopf geht ...

Viel Spass!


... Menschen, die wir bemerken und jenen, die unbemerkt bleiben


Wir sind umgeben von Menschen. Jeden Tag treffen wir auf sie. Überall. Hat sich eigentlich schon einmal jemand - ich natürlich ausgenommen, da es ja offensichtlich ist - Gedanken darüber gemacht, wie vielen Menschen ein Durchschnittsmensch im Laufe seines Tages begegnet? Vielen.
Manche ziehen an uns vorüber, ohne einen Eindruck zu hinterlassen, ohne wahrgenommen zu werden. Das sind die Einen.
Und dann gibt es auch noch die Anderen: Diejenigen, die hervorstechen. Auf den ersten Blick. Passiert es uns nicht allen hin und wieder, dass wir auf der Strasse Menschen begegnen, die einen Eindruck hinterlassen? Eines ist sicher: sie werden wahrgenommen.

Jetzt Frage ich mich natürlich: Wollen wir nicht alle zu den "Anderen" dazugehören? Zu denjenigen, die herausragen, hervorstechen? Meistens mit Stil, ganz gleich ob mit gutem oder schlechtem.
Hiermit komme ich auch schon zu meinen weiteren Frage: Was macht uns denn zu bemerkenswerten Menschen? Liegt es am Styling? Und wenn nicht, woran dann? Am "gewissen etwas"? Und angenommen man hat dieses gewissenetwas - jenes mystische "je ne sais quoi" - hat man es dann für immer, oder nur an bestimmten Tagen? Kommt und geht es, wie eine Phase im Leben? Kann man sich das erarbeiten? Oder ist es ein Segen? Ein Fluch?

In meiner Selbststudie - einer Beobachtung meiner Selbst - bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen:
Meine Ausstrahlung, meine Empfindungen, Wahrnehmungen und letztendlich mein Styling sind sehr stark von meiner Tagesverfassung abhängig. Geht es mir nicht gut, geht es meinem Styling nicht gut. Oder gerade weil es mir nicht gut geht, gebe ich mir Mühe, zumindest durch besondere Optik zu glänzen. Die Kombinationsmöglichkeiten sind verfassungsabhängig. Ein roter Faden findet sich aber: Die Veräußerlichung meiner Seele spiegelt sich in einem Erscheinungsbild wider.


Es gibt Tage, an denen ich mich ganz in Ordnung finde. Nicht wirklich aufregend. Diese Tage sind weder schwarz noch weiß. Sie sind einfach. Auf das simple Leben beschränkt. Meine Gefühlswelt ist relativ neutral und die Geschehnisse in meinem näheren Umfeld sind unspektakulär. So wie mein Styling. Da kann ich tun und machen was ich will. Mit Accessoires oder ohne. Alles gleich. An diesen Tagen gehöre ich wohl zu den Einen.
Und dann sind da die noch die anderen Tage: Die gleichen eher einer emotionalen Achterbahnfahrt mit ausgeprägten Hoch- und Tiefpunkten, in unterschiedlichen Intervallen und Frequenzen. Das breite Repertoire meiner Seele umfasst dabei alle Phasen zwischen trägem Stoizismus und einem unermüdlich, holistischen Optimismus.
Wie sich das Optisch auswirkt? Totales Understatement mit einem bezaubernden Accessoire.
Was ich damit eigentlich sagen will? Styling ist ganz sicher das, was unsere Mitmenschen zuerst von uns wahrnehmen, aber es ist nicht das einzige. Und was das "gewisse etwas" betrifft....ich glaube, dass das Tages- und Verfassungsabhängig ist. Das Ergebnis einer Symbiose, wenn Körper, Geist und Seele aufeinander abgestimmt sind.

In diesem Sinne & Eure

Go Lightly