

Glamour, Glanz und Glitzer. Das war Sex And The City.
Noch glamouröser, noch glänzender, noch glitzernder. Das ist Sex And The City 2.
Wer glaubt, dass der erste Teil an Kitsch nicht zu überbieten ist, der hat die Fortsetzung noch nicht gesehen.
Durch den Film führt der rote Faden der Klischees. In seinen kitschigsten Ausprägungen. Es stößt fast an die Grenzen des Unvorstellbaren. Kaum ist eine Szene vorbei, folgt die nächste Einstellung und bevor man diesen Gedanken noch zu Ende denken kann, wird man auch schon eines besseren belehrt: ein kitschiges Klischee kann durchaus übertroffen werden!
Indem man einfach noch ein Klischee hinzufügt.
Denn: Kitsch ist chic. Zumindest was die Mode diesen Sommer betrifft.
SATC 2 hält, was es verspricht: Die Dekadenz ist omnipräsent.
Es geht um Sex und das richtige Outfit.
Das Glück kommt dann ganz von selbst.
Diese Theorie ist natürlich übertrieben einfach. Und genau aus diesem Grund passend.
Ach wäre das wahre Leben wirklich so einfach...Es ist, was es ist - nun einmal ein Hollywood Film. Und wir lieben ihn. Genau aus diesen Gründen.
Stellt sich mir am Ende nur noch die Frage:
Wie kann es sein, dass die vier Ladies anscheinend unendlich viele glamouröse Outfits besitzen - selbstverständlich die dazu passenden Accessoires - und sich dann nicht einmal eine einzige Nacht in der Juwelen Suite um 22.000 $ leisten können?

Tipps für ein Leben wie aus dem Film habe ich jetzt leider keinen.
Wer sich einmal wie ein Star fühlen möchte, dem rate ich sich schminken zu lassen, zum Frisör zu gehen und sich ein neues Outfit zuzulegen.
Den roten Teppich, den Champagner und den Applaus muss man sich dann nur noch denken...
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