

Die Botschaft von Ostern fasst das Fundament des christlichen Glaubens zusammen.
Christen sehen in ihr die Gewähr dafür, dass am Ende das Leben über den Tod, die Wahrheit über die Lüge, die Gerechtigkeit über das Unrecht, die Liebe über den Hass und selbst über den Tod siegen wird. IM Tod wird nicht das Ende, sondern ein Neubeginn gesehen.
Dem Erwachsenen-Katechismus geht die grundsätzliche Frage voraus, ob man meint, aus seinen eigenen Möglichkeiten und denen der Welt leben zu können, oder ob man es wagt, sich im Leben und Sterben ganz auf Gott einzulassen. Das Gedenken an Leiden, Tod und Auferstehung ist der Höhepunkt des Kirchenjahres.
Warum eigentlich Ostern?
Die eigentliche Vorbereitung auf Ostern beginnt am Palmsonntag, dem sechsten und letzten Sonntag vor Ostern, an dem die Christen des feierlichen Einzugs Jesu in Jerusalem gedenken. Palmen galten im alten Palästina als Zeichen der Königswürde und des Friedens.
Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche, in welcher die so genannte Chrisam Messe stattfindet. Die Öle, welche während dieser Messe geweiht werden, finden ihre Verwendung ganzjährig bei Sakramentenspendungen wie der Taufe, Firmung, Krankensalbung. Schon in der Heiligen Schrift steht das Öl für Gesundheit, Lebensfreude, Kraft und Frieden.

Warum ist ausgerechnet das Ei Symbol des Grabes Christi?
Das klassische Osterei oder Pasch-Ei, welches am Ostermorgen als Symbol geschenkt wurde, war ein durch Erhitzen haltbar gemachtes und dann rot gefärbtes Ei. Es symbolisiert das Grab Jesu. Das Ei ist hart wie ein Stein, tot, leblos und kalt. Und doch beinhaltet es das Leben, das durch die Farbe des Blutes ausgedrückt wird. Die Botschaft des klassischen Ostereis lautet: Christus ist auferstanden und lebt! Er hat Tod und Grab überwunden. Das rot gefärbte Osterei symbolisiert die Macht Gottes über den Tod.