HONOBONO: Manga-Comic-Ästhetik und der Blick auf "Designer-Sushi" am Rande des Naschmarktes!
Das erste dieser Art (Rahmenküche –japanische Nudelsuppen) eröffnete vor 62 Monate im Ersten, da wunderten wir uns im positiven Sinne ob des Mutes, so ein Projekt zu starten.
In Zeiten des echten Sushi-Booms war diese gastronomische Idee schon wieder sehr exotisch – und man verzichtete auf panasiatische Kantinenästhetik. Der Mut wurde belohnt, Honobono I in der Hegelgasse funktioniert prächtig. So lag es in der „Nudelsuppe“ Nähe „Markt des Naschens“ ein zweites zu eröffnen: dort wurde Max von Merlot sichtlich überrascht: Was einmal als puristische Ramen-Suppenküche gestartet war, serviert inzwischen auch Thai-Wok, Spare Ribs "philippinisch" oder Tom Yam Gong. Und dann sind da noch diese „trendy-weltmännischen-Designer–Sushi-Variationen“, die zwischen London und Paris unter „Top Ten“ geführt werden.
Dann weiß man freilich erst, was man aber überhaupt nicht will, oder haben Sie Lust, unter dem Speisedeckmantel „Fleisch-Sushi“ Faschiertes mit Kimchi zu finden?
Die Neugier bei diesen Designer- Variationen hat nur mit dummer Gier zu tun und wir werden postwendend mit fehlendem Genuss bestraft. Max von Merlot kann aber ohne nichtasiatischen Augenaufschlag alle Ramen auf Shoyu-, Miso- oder Shiobasis empfehlen. Großartig die Suppe (Kaiser Rammen) mit Meeresfrüchten, Gemüse, Fisolen und Lauch zu €11,80, oder Yasar Tartan Men mit Gemüse und gleichnamiger Sauce zu herzhaften € 8,90.
Geheimtipp: Okonomiyaki, eine Art Pizza auf japanisch mit Meeresfrüchten zu € 8,90. Diese Fladen können Sie mit folgenden Toppings variieren: Tori, Buta, Ika und Ebi (4 Shrimps).
Honobono
Linke Wienzeile 36
1060 Wien
Tel 01/5812779
Mo-So 11.30-15 und 18–22.30
Text & Bilder: max von merlot
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