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Männerseelen - Frauenseelen

Männerseelen - Frauenseelen
Einzelkämpfer und Harmoniebedürftige

Zwischen dem Denken, Handeln und Fühlen von Männern und Frauen scheinen oft Welten zu liegen. "Sie" und "Er" reden gern einmal aneinander vorbei, denn beide erleben Situationen unterschiedlich und reagieren entprechend anders:

Was setzt der Männerseele besonders zu?
Situationen, in denen sie sich eingeengt fühlen oder in denen sie fürchten, die Kontrolle zu verlieren: das macht Männern Stress!
Das erklärt auch, warum Sie am Beifahrersitz mit nervös fuchtelnden Bewegungen die Fahrweise der weiblichen Wesen dokumentieren und kritisieren.

Frauen bringt es aus der Balance, wenn sie ihr Harmonie-Bedürfnis gefährdet sehen. Lautstark lassen sie ihren Unmut über die Freundin, die sich seit Tagen nicht mehr meldet, aus. Bei Männern löst dies nur ratloses Unverständnis über soviel Aufhebens aus.

 

 


Wie geht "Mann" mit Stress-Situationen um?
Er bevorzugt meist sportliche Betätigung. Wenn Probleme auftauchen neigt er zur Einzelkämpfer-Mentalität.

Und "Frau"?
Frauen lieben Entspannungstechniken wie Yoga und bauen Druck beim Gespräch mit Freundinnen ab. Bei Problemen suchen sie gerne Hilfe.

Genussvolle Unterschiede:
Laut Studien genießen Männer das Essen - egal ob in der Kantine, zu Hause oder im Haubenlokal und chillen bei Musik. Frauen trinken gerne Kaffee und geben sich dem süßen Nichtstun hin. Fragt sich nur, wann Frauen Zeit fürs "Nichtstun" haben?

Und nun die große Überraschung: Männer "quatschen und tratschen" laut aktueller Studien am Arbeitsplatz mehr als ihre weiblichen Kolleginnen! Dafür aber dekorieren sie ihren Arbeitsplatz nicht mit Dingen wie Kinderzeichnungen, Fotos vom letzten Urlaub oder sonstigem "Klimbim".

Der Kommunikationsstil - zwei Welten prallen aufeinander:
Bereits im Mutterleib sollen weibliche Embryos ihre Kiefer um 30 Prozent häufiger bewegen als männliche Embryos. Angeblich geben Frauen im Schnitt pro Tag 23.000 Wörter von sich - die Männerwelt gibt sich mit bescheidenen 12.000 zufrieden.

Männer nutzen Mitteilungen oft, um sich zu produzieren oder mit anderen zu messen. An wem sie keinen Gefallen finden wird nicht beachtet. Wenn der Gesprächspartner das gleiche Hobby hat oder in der selben Branche arbeitet, findet er leicht Kontakt: Informationen werden ausgetauscht und "Mann" wirbt eifrigst um Anerkennung und festigt seinen sozialen Status. Eine Neigung zur Prahlerei wird dabei nicht ausgeschlossen!

Um die Aufmerksamkeit einer attraktiven Frau zu gewinnen wachsen Männer über sich selbst hinaus und werden zum amüsanten Plauderer. Ist die Werbephase jedoch abgeschlossen ist die private Redseligkeit bald wieder vorbei.

Große und kleine Mädchen benutzen Worte oft als Waffe: Freundinnen, Rivalinnen, Männer etc. bieten ein breites Themenspektrum für Klatsch und Tratsch. Frau macht sich Luft und baut Stress ab, indem sie sich mitteilt - sogar Alltagssorgen fühlen sich gleich viel leichter an.
Für Männer unverständlich: Frauen finden Vergnügen daran, ausführlich über Alltagserlebnisse und Details des körperlichen und seelischen Wohlbefindens zu plaudern. Sie wetteifern um Beliebtheit, suchen nach Bestätigung, nehmen Anteil und solidarisieren sich gerne.

Zwei sehr unterschiedliche Seelen also, die sich immer wieder suchen, finden, daran scheitern oder aufblühen.

Frei nach Sigmund Freud:
"Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: "Was will eine Frau?"