

Auch an kalten Herbst- und Wintertagen tut ein Stadtbummel gut. Jetzt locken auch wieder die Maronibrater mit ihren wärmenden Öfen und duftenden Edelkastanien.
Greifen Sie ruhig zu, denn die Maroni ist eine wahre Gesund-Nascherei: eine Tüte davon enthält soviel Vitamin C, B-Vitamine, Magnesium, Phosphor¸ hochwertiges Eiweiß etc. als ob wir ein vollwertiges Menü zu uns genommen hätten. Maronen sind Nüsse, die wie Gemüse – also gekocht oder gebraten – gegessen werden. Sie sind sehr leicht verdaulich und können auch spätabends genossen werden.
Der Verzehr von Maroni stärkt die Nerven, bringt Entspannung und hilft, einen vorhandenen Säuren-Überschuss im Körper abzubauen.
Der weltberühmte italienische Carrara-Schinken aus den Marmor-Bergen von Carrara in der Toskana ist nur deswegen so wohlschmeckend, weil die Schweine mit Maroni gefüttert werden. Edelkastanienbäume gibt es nämlich in dieser Gegend in Mengen.
Maroni kann man auch zu Hause im Backofen braten. Sehr praktisch zum Einschneiden der Nüsse ist ein Maroni-Schneider, ansonsten tut es auch ein scharfes Messer. Bei guter Hitze werden die Maroni rund 20 Minuten gebraten und können dann mühelos aus der Schale gelöst werden. Der herrliche Duft, der durch die Wohnung strömt, und die leckeren Maroni garantieren einen stimmungsvollen Winterabend zu Hause.
Brigitta Mesenich
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