Eigenverantwortung

„Kind, Du musst lernen Eigenverantwortung zu übernehmen!" Dieser Satz könnte von meiner Mutter sein. Dieser Satz ist von meiner Mutter! Aber nicht nur von meiner. Auch von jener Frau, die - offensichtlich - mit Ihrer Tochter vor mir in der Warteschlage der Supermarkt-Kassa stand. Und während ich drauf wartete, mit dem Zahlen an der Reihe zu sein, habe ich mich gefragt: Was bedeutet denn eigentlich Eigenverantwortung?

Vor einer überlegenen Instanz Rechenschaft über das eigene Handeln und Tun abzulegen?
Wir alle besitzen die Fähigkeit selbständig zu denken und zu handeln und für eben dieses Denken und Handeln die Konsequenzen zu tragen.

Oder ist damit meine Verantwortung vor mir selbst gemeint? Also mein Umgang, mit mir selbst? Wäre das nicht die Selbstverantwortung? Gibt es einen Unterschied zwischen diesen beiden Wörtern, oder werden die Begriffe Eigenverantwortung und Selbstverantwortung synonym verwendet?
Stellt sich also die Frage wie viele Arten von Verantwortung es eigentlich gibt!

Gibt es unterschiedliche Grade in der Eigenverantwortung? Und wenn ja, wie werden diese gemessen?
Nimmt die Eigenverantwortung mit dem Alter zu oder ab, oder aber bleibt sie immer gleich?
Hört man irgendwann einmal auf eigenverantwortlich zu handeln, nachdem man es einmal erlernt hat? Kann man Eigenverantwortung verlernen? Oder aber ist es mit der Eigenverantwortung so wie mit dem Fahrrad fahren: hat man es einmal gelernt, kann man es sein Leben lang. Allerdings kann man so ein Fahrrad auch jahrelang in der Garage stehen lassen...

Gilt das eigenverantwortliche Handeln für jeden Menschen gleich?
Wie ist das denn zum Beispiel mit den ältern Menschen? Sieht man älteren Menschen den schleissigen Umgang mit Eigenverantwortung nach - aus Respekt vor dem Alter? Natürlich nicht auf der juristischen Ebene. Aber vielleicht im alltäglichen Leben und im Umgang mit den Mitmenschen. Waren wir alle nicht schon einmal in einer Situation, wo wir von zwei Menschen um einen ähnlichen Gefallen gebeten wurden - allerdings aus unterschiedlichen Motiven heraus - und haben daher auch unterschiedlich reagiert?

Mein derzeitiger Standpunkt ist folgender:
Eigenverantwortung ist das, was man aus seinem Leben macht, mit dem Wissen, welches man hat. Jeder ist für sein Leben, für sein Wohlbefinden, sein Glück und seine Erfolge selbst verantwortlich. Das ist meine persönliche Eigenverantwortung. Meine juristische Eigenverantwortung richtet sich nach den gängigen Gesetzen.

Egal, ob jung, oder alt, oder mitten drin: es ist nie zu spät, damit anzufangen.

Und wer diese bewusste Einstellung mit einem Ereignis bekräftigen will, dem kann ich nur das Temazcal empfehlen: eine Schwitzhütte nach der Mexihka Tradition, einer Lehre, die Ihren Ursprung in Mexiko hat. Die Essenz dieser Lehre bedeutet Eigenverantwortung für sein Leben und seine Gesundheit zu übernehmen.
Man reinigt den Körper, das Denken und die Gefühle und lässt alles los, was nicht mehr mit uns herumgetragen werden soll um Platz für Neues zu schaffen, um unser volles Potential leben zu können.


Folgende zwei außergewöhnliche Termine stehen zur Auswahl:

21. August 2010
Temazcal zum Thema: Blumentag - Unser Selbst zum erblühen bringen, sodass wir und unser Denken und Tun, gute und schöne Früchte trägt. Wir reinigen uns, schaffen Platz für Neues
und fühlen uns wohl und glücklich.
Beginn 17 Uhr. Offen für alle Interessierten. Mit und ohne Temazcal-Erfahrung.

24. August 2010
Temazcal zum Thema: Frauenvollmond - Wir verbinden uns mit unserer Urmutter, und ehren und feiern Mutter Erde und uns selbst.
Fühlen unsere Stärke und Weichheit, lassen los und nehmen an. Sind im Gleichgewicht.
Beginn 19 Uhr - girls only!

Weitere Informationen zum Temazcal finden Sie hier ...

 

http://www.karglmayer.at
http://www.beautyhair.at/